Eine
wichtige Aufgabe des Roten Kreuzes ist es, auch für größere
Ereignisse vorbereitet zu sein. Dazu sind sogenannte Schnelleinsatzgruppen
(SEG) vorgesehen, die innerhalb von etwa 30 Minuten in der Lage sind,
den normalen Rettungsdienst zu unterstützen. Dabei wird von einer Versorgungskapazität
für etwa 20 bis 30 Verletzte ausgegangen.
In Bayern ist pro 90.000 Einwohner (einem Durchschnitts-Landkreis) seitens der Behörden eine solche Komponente vorgesehen. Für den Landkreis Fürth sind diese geforderte Einsatzgruppen in Oberasbach, Zirndorf, Stein, Langenzenn, Puschendorf und Cadolzburg stationiert. Da wir in Oberasbach aber sowieso für größere Sanitätsdienste entsprechendes Material vorhalten und die notwendige Ausbildung und Erfahrung besitzen, haben wir uns 2002 entschlossen, ebenfalls eine solche Schnelleinsatzgruppe einzurichten. Ein genaues Gründungsdatum gibt es dafür nicht. Heute steht in Oberasbach mit dieser freiwilligen Eigenleistung dem Katastrophenschutz eine zusätzliche Einsatzgruppe über die behördlichen Vorgaben hinaus zur Verfügung, die sich bereits bei einigen Großunfällen bestens bewährt hat. Durch die hohen Ausbildungsstandards, die ständige Fortbildung und Einsatzerfahrung im Rettungsdienst., kann damit eine geschlossene Einheit taktisch sinnvoll zum Einsatz auch bei komplexeren Schadenslagen kommen. |
AufgabenDie Schnell-Einsatz-Gruppe
Der weit häufigere Einsatzanlass ist jedoch die Unterbringung und Versorgung von Unverletzten, zum Beispiel nach einem Brand. Dafür gibt es ebenfalls eine Einheit des Roten Kreuzes im Landkreis Fürth, den Betreuungsdienst. Die SEG des Sanitätsdienstes wirkt hier unterstützend mit. Sie muss daher in der Lage sein, etwa 100 unverletzte Betroffene in ihre Obhut zu nehmen und diese bis zur Übernahme durch den Betreuungstrupp der Schnell-Einsatz-Gruppe Betreuung zu betreuuen. Einsatzgebiet Hier eine Karte unseres Haupteinsatzgebietes: Der zweitgröten Stadt im Landkreis Fürth.
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